Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Anwalt Testament Nachlassplanung

Testament - schweizerisches Erbrecht Zürich Schweiz

 

Möchten Sie Ihren Nachlass regeln und dabei keine Fehler begehen?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

Grundsätzlich kann der Erblasser in der Schweiz gemäss Art. 481 ZGB in den Schranken der Verfügungsfreiheit über sein gesamtes Vermögen entweder durch eine letztwillige Verfügung (Testament) oder mit einem Erbvertrag ganz oder teilweise Verfügungen anstellen.

Das schweizerische Zivilgesetzbuch kennt drei Möglichkeiten, wie ein Testament errichtet werden kann. Nach dem Artikel 498 ZGB, welcher eine abschliessende Regelung trifft, gibt es das eigenhändige Testament, das öffentliche und das mündliche Testament. Trotzdem muss angemerkt werden, dass trotz dieses "Numerus clausus" der Errichtungsarten, ein Testament, welches nicht gemäss der angeordneten Norm errichtet worden ist, nicht nichtig, sondern nur ungültig ist und mangels erhobener Ungültigkeitsklage "gültig" wird. Gemeinschaftliche Testamente sind nicht möglich und daher ungültig.

Grundsätzlich besteht aber keine Pflicht ein Testament zu errichten. Sofern der Erblasser kein solches Testament zu seinen Lebzeiten errichtet hat, wird dann jedoch die gesetzliche Regelung, das gesetzliche Erbrecht, angewandt.

 

Öffentliches Testament

Das öffentliche Testament wird unter Mitwirkung von zwei Zeugen vor einem Beamten, Notar oder einer anderen Urkundsperson errichtet. Hierbei gibt es das sogenannte Selbstverlesungsverfahren und das Vorlesungsverfahren als mögliche Errichtungsart.

Das so errichtete öffnetliche Testament muss von der Urkundsperson gemäss den von dem Kanton erlassenen Vorschriften bei der zuständigen Stelle aufbewahrt werden.

 

Eigehändiges Testament

Bei der Errichtung einer eigenhändigen letztwilligen Verfügung muss diese vom Erblasser gesamthaft "eigenhändig" errichtet worden sein: d.h. vom Datum bis hin zur Unterschrift muss alles eigenhändig vom Erblasser verfasst worden sein. Fehlt es hingegen an der Unterschrift, handelt es sich gar nicht um ein Testament. Dieses Schriftstück kann mit einer Feststellungsklage über die Nichtigkeit dieses "Dokumentes" angefochten werden.

Beim einem eigenhändigen Testament ist dessen Hinterlegung bei der zuständigen Amtsstelle dringed anzuraten.

 

Mündliche Verfügung

Unter besonderen Umständen kann ein Testament auch mündlich errichtet werden. Allerdings ist diese Errichtungsart sehr selten und nur in Notsituationen anzutreffen.

 

Gerne helfen wir Ihnen bei der Testamentserrichtung, der Überprüfung eines bestehenden Testamentes oder Anfechtung (Klage) eines solchen. Wir freuen uns auf Ihr erbrechtliches Mandat.