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Anwalt Erbvertrag

Erbvertrag - Erbrecht Zürich Schweiz

Mit dem Erbvertrag werden - im Gegensatz zum Testament - bindende Anordnungen über den zukünftigen Nachlass getroffen. Diese Anordnungen können durch den Erblasser entweder positiver Natur sein, sog. positiver Erbvertrag Art. 494 ZGB, wie z.B. ein Vermächtnis, eine Erbeinsetzungoer eine Auflage oder in einem Erbverzicht liegen. Man unterscheidet zwischen einem einfachen Erbvertrag, bei welchem nur eine Partei von Todes wegen verfügt und einem beidseitigen Erbvertrag, in welchem zwei Parteien (z.B. Ehegatten) gemeinsam von Todes wegen verfügen.

Wegen der höchstpersönlichen Natur dieses Vertrages muss der Erblasser den Erbvertrag persönlich abschliessen. Eine Stellvertretung ist hierbei nicht möglich.

 

Erbvorbezug / Schenkungen von Todes wegen

Oft ist es sinnvoll, Schenkungen in einem Erbvertrag zu regeln und dort einen Verzicht der anderen Erben für den Fall zu verlangen, dass diese Schenkung zu einer Pflichtteilsverletzung führt. Schenkungen unter Lebenden an spätere Erben sind nach schweizeriscgem Erbrecht immer als Erbvorbezug anzusehen.

Hat der Erblasser sich über das Schenkungsobjekt bis zu seinem Tod die Verfügungsgewalt einbehalten, spricht man von einer Schenkung auf den Todesfall. Oftmals ist recht problematisch zu erkenen, ob eine Schenkungen unter Lebenden oder von Todes wegen vorliegt.

 

Im Bereich des schweizerischen Erbvertrages erbringen wir die folgenden Rechtstätigkeiten für Sie:

  • Rechtsberatung und Erstellung eines Erbvertrages nach schweizerischem Erbrecht;
  • Überprüfung eines bestehenden Erbvertrages;
  • Anfechtung / Widerruf eines Erbvertrages;
  • Rechtsberatung speziell bei Unternehmensnachfolge;
  • Erbvertrag und Schenkungen;
  • Schenkungen unter Lebenden;
  • Schenkungen von Todes wegen.